Unsere Materialien

Wir schauen uns unsere Materialien und Lieferanten genau an. Immerhin verbringen wir viel Zeit mit ihnen und wollen schon, bevor Sie sich an Ihren Ringen freuen, unsere Freude beim Machen genießen. Wir fragen uns, passt ein Material, passt ein Lieferant zu uns? Wenn wir uns entschieden haben, sind wir treu. Mit vielen Lieferanten arbeiten wir schon Jahre zusammen. Unsere Diamanten z.B. beziehen wir bereits längere Zeit von einem Händler mit indischen Wurzeln, der seit Generationen in Deutschland lebt.

Damast

Die Geschichte des Damaszener Stahls ist reich an Mythen und Geschichten. Es geht die Sage, dass echte Damaszenerklingen in der Luft schwebende Seidentücher zerteilen konnten. Historisch belegt ist, dass die Kreuzfahrer des 14. Jahrhunderts im Orient auf Schwerter trafen, die ihren Waffen weit überlegen waren. Die Waffenschmieden Mitteleuropas kannten bis dahin nur biegsame, jedoch schnell abstumpfende, oder sehr scharfe und spröde Metalle. Die Schmiede des Orients hingegen hatten eine Technik entwickelt, die beide Merkmale miteinander verband. Ihr Geheimnis war eine Art „Blätterteig“, geschmiedet aus zwei Metallen unterschiedlicher Eigenschaften in sehr dünnen Schichten.

Im Laufe der Zeit wurde die Verwendung des Damaszener Stahls vielseitiger und friedlicher. Unser Damaszener Stahl wird in einer kleinen Schmiede im Herzen Schwedens hergestellt, ein anderer in einer Schmiede in Deutschland; beide bestehen aus 60 Lagen verschiedener Stähle mit genau dosierten Begleitelementen. Eine anschließende aufwändige Wärmebehandlung verfeinert seine Trageeigenschaften.

Gelbgold

Das Traditionelle.
Ein Ring aus gelbem Gold galt schon immer als Zeichen der Liebe.

Gelbgold ist eine Legierung (Mischung) aus Feingold und zu gleichen Teilen Silber und Kupfer.

Goldlegierungen sind, so wie sie üblicherweise angeboten werden, ein Kompromiss aus einer schönen Farbe, einer guten Verarbeitbarkeit und hoher Härte beim Tragen. Da das Gelbgold farblich ganz nahe am Feingold ist, schauten wir hier genau hin und waren der Meinung, es müsse noch besser gehen. Wir haben lange probiert und finden nun, es hat sich gelohnt. Die hauseigene Gelbgoldlegierung haben wir nach der Stadt Shiraz benannt. Ein warmer Hauch aus der Ferne.

Rotgold

Der Hautschmeichler. Dieser sanfte Rotton lässt helle Haut strahlen. Rotgold ist eine Legierung (Mischung) aus Feingold, etwas Silber und ca 30 % Kupfer. Kupfer, das ihm seine rote Farbe verleiht.

Neben dem üblichen Rotgold haben wir auch hier eine werkstatteigene Legierung entwickelt und sie nach der Stadt Jaffa benannt. Jaffa steht für saftige Orangen und und einen wunderbaren warmen Farbton. Diese Legierungen ergänzen unser Angebot hin zu warmen, dem Hautton schmeichelnden Farben. Sie sind Entwicklungen aus unserer Werkstatt und werden so von keiner Scheideanstalt angeboten. Weil sie uns selber sehr wichtig sind verwenden wir auch nur feinste Zutaten. Das Feingold stammt aus der Fairtrade zertifizierten Goldmine Macdesa.

Weißgold und Silber

Die weißen Metalle. Weißgold und Silber – die kühle Brise.

Weißgold ist eine Legierung aus Feingold, Kupfer, Silber und Palladium. Das Palladium färbt schon ab einem Anteil von 10 % das Gold weiß.

Allerdings ist diese Variante noch etwas bräunlich und wird deshalb beschichtet. Wir haben den Anteil des Palladiums auf 19 % erhöht und können so auf Beschichtungen verzichten. Unser Weißgold ist elegant grau und bleibt es auch.

Silber eignet sich nicht für alle Ringmodelle. Brillanten z.B. fassen wir nicht in Silber, dazu ist es zu weich. Diese Modelle lassen sich aber durchaus in Silber herstellen.

Gold aus deutschen Flüssen

Wir bieten Ihnen neben unserem Fair-Trade-Gold nun auch Gold aus deutschen Flüssen an. Vor allem der Rhein und die Elbe sind goldführend, wenn auch in winzigen Mengen. Ein Gramm Rheingold besteht aus 280.000 Flittern; aus einer Tonne gewaschenem Rheinkies gewinnt man 0,025 Gramm Gold (daraus folgen 40 Tonnen Gestein für 1 Gramm Gold) – alles in allem also eine recht mühsame Angelegenheit. Deshalb hat man schon 1764 zum Prägen der Golddukaten nicht irgendein Gold verwendet, sondern Rheingold, und auch darauf hingewiesen: SIC FULGENT LITTORA RHENI (So glänzen die Ufer des Rheins.) Heute sind sie seltene und begehrte Sammlerstücke.

Diamanten

Die von uns gefassten Diamanten sind zum einen Teil Recycling-Diamanten – also Edelsteine, die schon einmal in Schmuckstücken getragen wurden – und zum anderen Teil Steine, die wir aus indischen Schleifereien beziehen, wo darauf geachtet wird, dass die Schleifer einen fairen Lohn erhalten und Kinderarbeit ausgeschlossen ist. Zudem unterliegen die Diamanten dem Kimberley-Prozess, der sicherstellt, dass sie nicht aus Kriegsgebieten stammen und dort, wie z.B. im südlichen Afrika, Kriege finanzieren.

Wir verwenden gern farbige Diamanten, legen aber großen Wert darauf, ausschließlich natürlich farbige Diamanten in ihren feinen Tönungen zu fassen.

Info

Fairtrade

Dieses Feingold stammt zu 100% aus der Fairtrade zertifizierten Goldmine Macdesa in Peru. Durch die Fairtrade Prämie von 2.000 USD, welche die Mine zusätzlich zum Weltmarktpreis für ihr Gold erhält, wird es der Gemeinschaft von kleingewerblichen Minenarbeitern ermöglicht, in Gemeinschaftsprojekte wie Schulen und eine gute medizinische Infrastruktur zu investieren und die eigenen Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Die Fairtrade Zertifizierung garantiert, dass beim Goldabbau verantwortungsvoller mit der Umwelt umgegangen wird, die Arbeiter entsprechende Schutzkleidung tragen und regelmäßige Sicherheitsschulungen absolvieren und Kinderarbeit absolut ausgeschlossen ist. Eine rundum faire Goldgewinnung eben.

Info

Die Herstellung Ihrer Ringe

Wir gehen an die Herstellung Ihrer Ringe als Goldschmiede heran. Wir wissen, dass Ringe, die angenehm zu tragen sind, nicht breiter als 7 mm und nicht dicker als 2 mm sein dürfen. Zudem sollten Ringe innen bombiert, d.h. mit einer Wölbung versehen sein.

Das haben wir auch auf unsere Ringe aus Damaszener Stahl übertragen. Alle Modelle, die Sie im Shop sehen, haben diese Breite und Dicke – bis auf unsere schmale Serie, diese Ringe sind 3,2 mm breit.

Wir lassen den Damast in zwei Werkstätten in Deutschland und Schweden nach unseren Vorgaben schmieden. Das Herzstück der Fertigung findet dann in unserer Werkstatt in Leipzig statt. Dort wird der Damast zu Ringen zugeschnitten und geätzt. Das Härten übernimmt eine darauf spezialisierte Firma in Chemnitz.

Die Verarbeitung der Edelmetalle findet ausschließlich bei uns in Leipzig statt. Legieren, Gießen, Walzen und den Zuschnitt der Ringrohlinge überlassen wir niemandem anderen, sondern kümmern uns selber darum.

Die sorgfältige Montage der Ringe ist entscheidend für die Qualität. Deshalb wird das auch bei uns in der Werkstatt erledigt, genau wie die Oberflächen-behandlung, also Schmirgeln, Schleifen und Polieren.

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